Von Lieblingsstränden und dem afrikanischen Erbe in Venezuela

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Von Lieblingsstränden und dem afrikanischen Erbe in Venezuela

Spanisch – Besuch einer Venezolanerin im Spanischunterricht

Der Montagmorgen beginnt mit einer etwas anderen Spanischstunde, als kurz nach 8 Uhr Claret Guzmán aus Venezuela eintritt und den Q11-Kurs mitnimmt auf eine Reise nach Südamerika. Auf spanisch beschreibt sie umfassend, was die Jugendlichen unterwegs erleben von Karibikstränden über die Hauptstadt Caracas bis hinein in die Urwälder, in denen zahlreiche Ethnien ihre traditionelle Lebensweise beibehalten, kombiniert mit Elementen der „modernen“ westlichen Welt.

Ein afrikanischer Einfluss ist für Claret Guzmán sichtbar in Kunst und Kultur sowie in der Mischung aus einem afrikanischen, indigenen und spanischen Erbe, das für Venezuela charakteristisch ist. Als Beispiel erläutert sie traditionelle Tänze, in denen von den ursprünglich durch die Spanier eingeführten katholischen Zeremonien nur mehr der Name übriggeblieben ist. Ein buntes anrührendes Fest mit eigener Musik, in der westafrikanische Trommeln und Rhythmen spürbar sind, Tanz und besonderen Kleidern ist entstanden.

Wie auch andere Landsleute ist Claret Guzmán nach Deutschland gekommen und hier im Oberallgäu heimisch geworden. Wie sehr verbunden sie dennoch mit ihrem Land ist, wo ihre Familie lebt, wurde gerade durch ihre Antworten auf Fragen der SchülerInnen klar. Mit ihrem lebendigen Vortrag bekamen wir Einblick in viele Bereiche des venezolanischen Lebensalltags.

Anja Weiss, Kursleiterin