Erlebnisreiche Tage in Kornau

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1. Tag: Mittwoch, 4. Oktober 2017

Am ersten Tag wanderten wir zur Breitachklamm. Als wir am Eingang waren – und bis dahin hatte es schon lange gedauert – sahen wir uns einen interessanten Film über sie an. In diesem erklärte man uns, wie die Breitachklamm entstanden war. Der Besuch der Klamm war sehr spannend und aufschlussreich. Als wir im Schullandheim ankamen, waren die meisten ziemlich erschöpft und die Füße taten weh. Aber trotzdem war es ein sehr schöner Tag gewesen und er war noch nicht zu Ende. Einige Kinder spielten Schach, andere saßen in ihrem Zimmer und lasen ein Buch, wieder andere spielten Fußball auf der Wiese. Zum Abendessen gab es Spinatmaultaschen mit Soße und zum Nachtisch rote Grütze mit Vanillesoße. Bevor wir ins Bett mussten, kam uns Herr Braun, unser Schulsozialarbeiter, besuchen: Er spielte mit uns Kennenlernspiele.

 

2. Tag: Donnerstag, 5. Oktober 2017

Müde, aber gut gelaunt gingen wir am nächsten Morgen zum Frühstück. Das Buffet war klasse! Es dauerte eine Weile, bis wir zur nächsten Wanderung starteten. Unser Plan war, dass wir zuerst zum Söllereck wandern, danach zur Skiflugschanze, dann zum Freibergsee und zum Schluss zurück zur Söllereck-Sommerrodelbahn. Wie schon gesagt, liefen wir zuerst zur Söllereckbahn. Als wir am Berg ankamen, fuhren wir mit der Gondel hinauf. Oben hatte man einen super Überblick über das Alpenland. Wir liefen den Naturlehrpfad entlang und Herr Riefler, unser Geographielehrer, klärte uns über die Entstehung der Alpen auf. Als wir durch ein kleines Moor liefen, erzählte er uns etwas über die Tiere, die im Moor leben. Bald kamen wir auch schon zur Skiflugschanze. Leider konnten wir nicht hinauf, weil der Eintritt zu teuer war. Also kauften sich viele von uns ein Eis und wir gingen zum Freibergsee, um dort eine große Pause zu machen. Danach wanderten wir zurück zur Söllereck-Sommerrodelbahn. Wir warteten, bis wir die Fahrkarten bekamen. Die Lehrer durften umsonst fahren, weil Frau Höck so nett lächelte. Während der Fahrt verlor Kito seine Brille, aber zum Glück war sie nicht kaputt, als wir sie fanden. Nach der Rückkehr zu unserer Jugendherberge übten die meisten für den Bunten Abend, bei dem alle etwas vorführen sollten. Das konnte alles sein, was einem einfiel. Es gab Theater, einen Song, einen Radiosender namens Kornau oder Turnübungen. Nach der Vorstellung las Frau Höck uns eine Geschichte vor. Wenig später gingen wir ins Bett.

 

3. Tag: Freitag, 6. Oktober 2017

Am letzten Tag ärgerte es viele, dass wir bereits gehen mussten. Trotz unserer hohen Verletztenquote (ein Haarriss im Handwurzelknochen, eine nächtliche Luftnotattacke, einmal Erbrechen, ein eingeklemmter Finger in der Toilettentür) hatten wir viel Spaß!

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